Der Bundesstaat Digital Signage:

Rückblick auf die InfoComm und Trendprognose

Der Bundesstaat Digital Signage:

Rückblick auf die InfoComm und Trendprognose

Von KI über Software bis hin zu Erlebnissen: Fünf Trends, die die Branche vorantreiben

Es ist kaum zu glauben, dass wir bereits mehr als die Hälfte des Jahres 2026 hinter uns haben. Digital Signage macht bereits große Fortschritte und stellt eine stabile Wachstumsbranche dar, die sich ständig weiterentwickelt, anpasst und die Wahrnehmung der Endnutzer verändert. Nach derzeitigem Stand prognostizieren Experten, dass die Digital-Signage-Markt von $33,6 Milliarden im Jahr 2026 auf $58,4 Milliarden bis zum Jahr 2033 ansteigen.

Nun, da die InfoComm 2026 bereits einige Wochen zurückliegt, gibt es keinen besseren Zeitpunkt, um einen Überblick über die Trends im Bereich Digital Signage zu gewinnen und Prognosen darüber zu stellen, in welche Richtung sich die Branche entwickelt.

 

Endnutzer legen Wert auf das Erlebnis, das sie schaffen möchten

Systemintegratoren und Endnutzer legen den Fokus auf das “Erlebnis” und darauf, wie Technologie ihnen dabei helfen kann, dieses zu verwirklichen. Dies zeigte sich deutlich auf der gesamten Ausstellungsfläche der InfoComm: Es wurde weniger über die “technischen Details” gesprochen, sondern der Schwerpunkt lag vielmehr auf digitalen Erlebnissen, vernetzten Räumen, immersiven Umgebungen und erlebnisorientiertem Einzelhandel.

Am BrightSign-Stand haben wir BrightSign-Anwendungen in bestimmten Branchenumgebungen vorgestellt, darunter Einzelhandel, QSR, Transportund Gesundheitswesen, was zu gezielten Diskussionen führte. Außerdem präsentierten immer mehr Unternehmen ihre Lösungen in realistischen Umgebungen, wie beispielsweise bei der „Retail Experience“ der InfoComm – einer praxisnahen Demonstration der Lösungen, die den modernen Handel prägen. Die Botschaft ist klar: Käufer wünschen sich Digital-Signage-Lösungen, die mit konkreten Geschäftsergebnissen verknüpft sind. Der Erfolg hängt davon ab, messbare, erlebnisorientierte Ergebnisse zu liefern.

In den kommenden Jahren wird dieser Trend zur Entwicklung neuer branchenspezifischer Lösungen führen, da immer mehr Unternehmen nach Technologien suchen, die speziell auf ihre jeweiligen Anwendungsbereiche zugeschnitten sind. Dazu gehören branchenspezifische Vorlagen, Integrationen, Arbeitsabläufe und Analysen anstelle von Einheitslösungen.

 

Software ist zu einem der wichtigsten Faktoren bei der Auswahl von Digital-Signage-Hardware geworden

Da Aktivierungen immer komplexer werden und Digital-Signage-Netzwerke zunehmend dezentralisiert sind, legen Endnutzer Wert auf Lösungen, die Skalierbarkeit und Benutzerfreundlichkeit bieten. Das Ergebnis ist der Aufstieg von Fernverwaltungsfunktionen und anderen Managed Services, die innovative Hardware in der Praxis zuverlässiger und sicherer machen. Diesen Trend konnten wir auf der InfoComm in vollem Umfang beobachten, wo Software einen dominierenden Teil der Diskussionen rund um Digital Signage ausmachte.

Unsere Antwort auf diesen Bedarf war die Einführung von BrightSign Control Plus, eine neue Premium-Stufe von BrightSign Control, die cloudbasiert ist und es Anwendern ermöglicht, ganze Spielerflotten zu skalieren, zu konfigurieren, zu überwachen, zu aktualisieren und Aktionen für diese zu planen – unabhängig davon, wo sich die Spieler befinden. Diese zusätzliche Ebene an Transparenz und Kontrolle schafft Vertrauen in den gesamten Spielerflotten und gibt Betreibern die Möglichkeit, den Zustand der Spieler zu überwachen, Probleme zu diagnostizieren und Updates gleichzeitig durchzuführen – für eine umfassende Kontrolle auf Unternehmensniveau.

rAVe [PUBS] 2026: Der „Best of InfoComm“-Preis für die beste cloudbasierte Digital-Signage-Lösung ging an BrightSign für den Flottenmanagement-Dienst „BrightSign Control Plus“.

Mit Blick auf die Zukunft werden Integratoren und Endnutzer weiterhin verstärkt auf Software- und Servicefunktionen achten, die den ROI verbessern, anstatt sich ausschließlich auf Geschwindigkeiten und Durchsatzwerte zu konzentrieren. Digital-Signage-Implementierungen werden von einer verkürzten Markteinführungszeit und der Möglichkeit profitieren, Geräte aus der Ferne neu zu starten und in großen Mengen neu zu konfigurieren.

 

Flexibilität bei der Hardware und ein zuverlässiger Betriebssystembetrieb treiben den Einsatz von Digital Signage voran

Endnutzer erkennen die entscheidende Rolle, die Digital Signage bei der Steigerung des Umsatzes und der Kundenbindung spielt. Auf der InfoComm drehten sich die Gespräche vor allem um Lösungen, die Flexibilität und Auswahlmöglichkeiten bieten. So wird sichergestellt, dass sich die Displays problemlos in bestehende Umgebungen integrieren lassen und eine gleichbleibende Leistung auf Unternehmensniveau liefern, ohne dabei Kreativität und Innovation einzuschränken.

Die Reaktion der Branche auf diesen Trend zeigte sich auf der gesamten Messe in Form neuer Partnerschaften zwischen Display-Herstellern und Betriebssystemanbietern. Am Stand von BrightSign präsentierten wir die neuesten Ergänzungen zur BrightSign Built-In (BSBI) Partner-Ökosystem, um die Möglichkeiten für Kunden zu erweitern und ihnen eine unvergleichliche Auswahl an Display-Lösungen zu bieten, die die Vorteile eines speziell entwickelten Digital-Signage-Betriebssystems und eines wachsenden CMS-Partnernetzwerks nutzen.

Inwiefern hilft dies den Endnutzern? Ein Einzelhändler möchte beispielsweise Displays einsetzen, verfügt jedoch nur über begrenzte Stellfläche und benötigt eine kompakte Lösung, die sich in bestehende Regale integrieren lässt. Hier kommt das Modell BSBI ins Spiel. Da der Platz für einen externen Player begrenzt ist, können sich Einzelhändler keine Kompromisse bei der Leistung leisten, weshalb eine flexible, integrierte Lösung ideal ist.

Mit Blick auf die Zukunft werden Unternehmen aller Branchen Flexibilität und einen zuverlässigen Betriebssystembetrieb in den Vordergrund stellen, wenn sie einzigartige, maßgeschneiderte Erlebnisse für ihre Zielgruppen schaffen. Die Möglichkeiten sind grenzenlos.

 

KI sorgt für Geschwindigkeit, Konsistenz und Skalierbarkeit

Die Aufmerksamkeit des Publikums zu gewinnen, ist nach wie vor das A und O. Und ebenso wichtig ist es, diese Wirkung überwachen und messen zu können. Das lässt sich nicht einfach dadurch lösen, dass man mehr Inhalte präsentiert. Vielmehr benötigen Integratoren und Endnutzer Lösungen, mit denen sie maßgeschneiderte Digital Signage-Inhalte schnell, konsistent und in großem Maßstab bereitstellen können. Glücklicherweise hat sich die KI von bloßem Hype zu einer Lösung für genau diese wichtigen Aspekte der Digital-Signage-Gleichung entwickelt.

Dies zeigte sich während der gesamten InfoComm an der Vielfalt der vorgestellten neuen KI-gestützten Digital-Signage-Anwendungen. KI unterstützt mittlerweile die Überwachung und Verwaltung von Digital Signage, erkennt Anomalien bei den Inhalten wie falsche Seitenverhältnisse und leere Bildschirme und beschleunigt die Diagnose und Behebung von Problemen. Außerdem wurde deutlich, dass KI die Erkennung des Publikums und die Leistungsanalyse der Inhalte unterstützt, wodurch Digital Signage in die Lage versetzt wird, die Darstellung der Inhalte dynamisch und in Echtzeit anzupassen.

Dennoch werden Endnutzer vorrangig nach Lösungen suchen, die trotz dieser energieintensiven Anwendungen eine hohe Leistung aufrechterhalten können. Bei BrightSign beispielsweise statten wir unsere Player mit einer integrierten neuronalen Verarbeitungseinheit (NPU) aus, die leistungsstarke KI-Anwendungen direkt auf dem Player ausführen kann.

In den kommenden Jahren werden die Möglichkeiten der KI weiter zunehmen, sodass leistungsstarke Player und Displays für Endnutzer, die dynamische Inhaltsanwendungen benötigen, unverzichtbar werden.

 

Die Definition von Erfolg entwickelt sich weiter

Digital Signage ist ein entscheidender Faktor für die Kapitalrendite. Die Erfolgskennzahlen haben sich von der “Betriebszeit” hin zu geschäftlichen Ergebnissen verlagert. Unternehmen fragen sich, ob die Displays den Umsatz gesteigert haben, ob die Wegführung die Anzahl der Serviceanfragen minimiert hat und ob die Inhalte das Engagement erhöht haben.

Unterdessen setzen datenintensive Branchen wie der Einzelhandel und die Schnellrestaurantbranche zunehmend auf Digital Signage als Ausführungsschicht ihrer Unternehmenssysteme. Sie suchen immer häufiger nach Digital-Signage-Softwareanwendungen, die ihnen dabei helfen, die Vielzahl der von ihnen gesammelten Daten auszuwerten.

Dies konnten wir auf der gesamten Messe beobachten: Immer mehr Endnutzer erkundigten sich nach CMS-Integrationen, um ihre Daten an einem Ort besser verwalten zu können und so einen maximalen ROI zu erzielen. Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren fortsetzen, da Unternehmen bestrebt sind, auf der Grundlage besserer und zuverlässigerer Informationen zu handeln.

 

Blick in die Zukunft

Der Bedarf an flexiblen, zuverlässigen Lösungen, die maßgeschneiderte, dynamische und ansprechende Erlebnisse bieten, wird das Wachstum der Branche vorantreiben.

Der Rest des Jahres 2026 verspricht spannend zu werden, da sich die Digital-Signage-Branche nun endgültig von der Ideenphase hin zu echten Innovationen entwickelt, bei denen konkrete geschäftliche Ergebnisse im Mittelpunkt stehen.

Wenn Sie diese Trends bei der Planung Ihres eigenen Digital-Signage-Einsatzes berücksichtigen möchten, kann BrightSign Ihnen dabei helfen. Kontakt um Ihre Ziele mit unserem Expertenteam zu besprechen.